Der Programmbeirat der Chemnitzer Filmnächte bringt sich in Stellung für die kommende Saison. Doch wer sind wir und was machen wir eigentlich? Im ersten Beitrag unseres Blogs blicken wir hinter die Kulissen – ungeschönt und ehrlich!

Gruppenbild mit verschiedenen Posen auf dem Theaterplatz

Der Filmnächte Programmbeirat plus ‚Chefchen‘ Michael Claus (im Bild ganz rechts)

Previously on Filmnächte Programmbeirat

Schockschwerenot, es ist bereits Mai 2019! Winter has come and gone. „The Long Night“ ist endlich vorüber – so nennen wir die Zeit zwischen zwei Filmnächte-Saisons. Finstere Monate voller zerknüllter Kino-Tickets und leerer Popcorn-Eimer, in denen wir vom Programmbeirat der Chemnitzer Filmmächte hart schuften. Was genau wir als Programmbeirat tun?

Heiße Schokolade, Laptop und Filmnächte-Chef Michael Claus beim Arbeiten

Schokoladige Nervennahrung beim Programmbeirats-Treffen

Nun, unter Einsatz unseres Lebens verkrümeln wir uns in in Chemnitzer Programm- und Mainstream-Kinos, meeten bei heißer Schokolade in gemütlichen Bars, klicken in Google Drive-Dokumenten herum – alles nur, um den kommenden Open-Air-Sommer möglichst unterhaltsam zu gestalten. Wie bitte, das hört sich nicht gerade nach gefährlicher Arbeit an? Seid froh, dass dieser Artikel auf Bilder der blauen Flecken und Brandblasen verzichtet, wenn wir uns mit Krügen heißer Schokolade attackieren. Kommt halt vor, dass in der Diskussion mal ein persönlicher Lieblingsfilm mit „Neeeein!“ abgestraft wird.

Aber gut, wenn mehrfach überschminkte Augenringe und wöchentliche Beinahe-Burnouts nicht genug der Beweise sind, hier noch ein paar Schilderungen.

Das passiert, wenn niemand hinsieht

Als Programmbeirat sind wir ein motiviertes, sonnenliebendes Häufchen von neun Filmfans aus Chemnitz, die nun schon im dritten Jahr den Veranstalter Meisterwerke Neo bei der Programmfindung unterstützen.

Ob anspruchsvolles Arthouse, knalliges Blockbuster-Material oder starbesetztes Erfolgskino aus Europa oder Hollywood – wir haben (fast!) alle relevanten Filme des aktuellen Jahrgangs gesehen, von September bis Mai, von Cannes bis Toronto, von DC bis Marvel.

Gruppenbild auf Treppe mit Kinokarten und Getränken

Der Programmbeirat pilgert zum Filmfest Dresden

Regelmäßig treffen wir uns, um gesittet über unser persönliches Filmerleben zu diskutieren, begeistert Double-Features vorzuschlagen oder Verkaufszahlen durchzukauen. Die erste Sitzung fand bereits 2018 an einem verregneten Dezemberabend statt – seit dem ist viel passiert. Wir ließen uns gemeinsam beim Filmfest Dresden von experimentellen Kurzfilmen inspirieren, pilgerten zu Berlinale-Vorführungen, versemmelten Oscar-Tippspiele und machten uns auch mit diesem neumodischen „Netflix“ vertraut.

Aber heiliger Petrus, in drei Wochen ist ja schon Redaktionsschluss! Auf unserer Programm-Pinnwand stromern noch diverse Filmplakate herrenlos herum, einige Verleiher halten sich mit Premieren-Zusagen bedeckt, sommerliche Temperaturen lassen auf sich warten… Da muss was passieren; Kellner, mehr heiße Schokolade!

 

Seid gespannt, wenn euch im nächsten Beitrag Programmbeirats-Veteranin Anne schildert, wie konstruktiv (!) es zuging, als wir neulich völlig ohne Babysitter am Programm für 2019 herumspielen durften.

Jakob Nützler

Eine Antwort zu “Brennpunkt Programmbeirat”

  1. […] mit den abschließenden Worten aus dem ersten Blogbeitrag überhaupt übernimmt direkt die Programmbeirats-Veteranin das Blogsteuerrad. Ich heiße euch alle […]

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