Was wolltet ihr schon immer und unbedingt mal machen? Ich wollte schon immer ganz viele Katzen besitzen und alt und grau im Vorgarten sitzen und denen zuschauen und streicheln. Ich schweife ab… Oder doch nicht?

Walt ist Barista in der College-Buchhandlung. Er will schon seit er ein kleines Kind ist zum Mars fliegen. Aber er hat kein Geld. Es gibt ein Programm, bei dem man sich anmelden kann – leider wird er zum 37. Mal abgelehnt. Im Café lernt er ein Mädchen kennen, in die er sich Hals über Kopf verliebt. Sie geht an Bord des Raumschiffes, um zum Mars zu fliegen. Und von ihr bekommt er das allererste interstellare Katzenvideo zu sehen! Eine Katze schmuggelte sich an Board und bringt Walt auf den Plan, es ihr gleich zu tun. In dem Café sitzt auch Sophie und trauert um ihren Freund, der bereits auf dem Mars ist – eine sehr weite Fernbeziehung. Nun entschied sie zum Mars zu fliegen. Die Gelegenheit für Walt, er schließt sich an. Und wo landet Walt, als er sich in die Raumkapsel schmuggelt? Ihr ahnt es schon… Mehr wird nicht verraten.

Der Film ist eine leichte Teenie-Komödie, die so vor sich hinplätschert und zum Abschalten einlädt. Das Ende ist in gewisser Weise vorhersehbar und doch irgendwie nachfühlbar. Aber immerhin spielt eine Katze am Anfang und am Ende kurz mit. Somit war der Film doch noch etwas für mich – und das, obwohl ich wahrscheinlich nicht die richtige Zielgruppe bin.

Lieblingsfilm-Potential: Es ist immer wieder erfrischend, wenn eine Liebeskomödie zumindest im Setting ein wenig von der Norm abweicht, wie es hier der Fall ist. Wer sich also grundlegend einem locker-leichten SciFi-Teenie-Movie hingeben möchte und den Trailer ansprechend findet, dürfte einen entspannten Kinonachmittag oder -abend mit „Liftoff“ erleben.

Alternativ-Empfehlung der Woche: An Dr. Strange in the Multiverse of Madness kommen Comic-Fans diese Woche wohl nicht vorbei, auch wenn wohl nicht die Klasse von Endgame & Co. erreicht wird (und auch wenn mit Thor: Love and Thunder in wenigen Monaten schon der nächste Marvel-Blockbuster wartet).

Antje Fritzsch

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